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MineralEssenziell

Magnesium

Das "Anti-Stress-Mineral" – beteiligt an über 300 enzymatischen Reaktionen. Wichtig für Muskeln, Nerven, Herz und Energiestoffwechsel.

300-400 mg
Täglicher Bedarf (DGE)
~70%
Der Bevölkerung zu wenig
7 Formen
Unterschiedliche Bioverfügbarkeit

Wirkung & Vorteile

Muskelfunktion

Entspannung der Muskeln nach der Kontraktion. Hilft gegen Krämpfe und Verspannungen.

Nervensystem

Regulation der Nervenimpulse. Kann Stress und innere Unruhe reduzieren.

Energie & Stoffwechsel

Aktivierung von ATP (Energie-Währung der Zellen). Wichtig für Leistungsfähigkeit.

Schlafqualität

Verbessert die Einschlafzeit und Schlafqualität durch GABA-Regulation.

Herz-Kreislauf

Stabilisiert Herzrhythmus und Blutdruck. Wichtig für Herzgesundheit.

Knochengesundheit

Wichtig für Calcium-Einbau in die Knochen. Zusammen mit Vitamin D3 essenziell.

Magnesium-Formen im Vergleich

FormBioverfügbarkeitBesonderheit
MagnesiumcitratSehr hochGut absorbierbar, leicht laxierend
MagnesiumglycinatSehr hochSanft, gut für Schlaf & Nerven
MagnesiumoxidNiedrigBillig, aber schlechte Aufnahme
MagnesiummalatHochEnergiestoffwechsel, Fibromyalgie

💡 Tipp: Magnesiumcitrat oder -glycinat empfohlen. Magnesiumoxid meiden – schlechte Bioverfügbarkeit.

Dosierung

GruppeElementares MagnesiumHinweise
Erwachsene (Männer)350-400 mgDGE-Empfehlung
Erwachsene (Frauen)300-350 mgDGE-Empfehlung
Sportler400-500 mgHöherer Verlust durch Schwitzen

Mangelerscheinungen

Häufige Symptome

  • • Muskelkrämpfe & Zuckungen
  • • Verspannungen (Nacken, Schulter)
  • • Müdigkeit & Schwäche
  • • Schlafstörungen
  • • Herzstolpern
  • • Reizbarkeit & innere Unruhe

Risikogruppen

  • • Athleten & Sportler
  • • Personen mit chronischem Stress
  • • Schwangere & Stillende
  • • Diuretika-Nutzer

Wissenschaftliche Evidenz

Magnesium und Schlafqualität

Meta-Analyse

Abbasi et al. (2012) – Magnesiumsupplementierung verbessert Schlafqualität und reduziert Insomnie-Symptome.

PubMed →

Magnesium und Blutdruck

Meta-Analyse

Kass et al. (2012) – Magnesium senkt systolischen und diastolischen Blutdruck bei Hypertonie.

PubMed →